Slata Roschal, Wir verzichten auf das gelobte Land

German

12 x 19, 60 Seiten,ISBN 9783942901369, 10,00 Euro, erscheint im Juli

 

Roschals Gedichte nehmen ihren Ausgang stets von genau, bisweilen schmerzhaft genau beschriebenen Alltagssituationen, hinter denen sie mit ihrer unprätentiösen Sprache und ihrem Rhythmus, der Sogwirkung hat, neue Ebenen sichtbar machen; sie verwandeln, kurz gesagt, das Banale wie das Beängstigende in Literatur.

Slata Roschal wurde 1992 in St. Petersburg geboren und lebt seit 1997 in Deutschland. Sie wuchs in Schwerin auf, studierte Germanistik, Slawistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Greifswald und ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU München. 2018 wurde sie sowohl mit dem Jury- als auch mit dem Publikumspreis beim Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.


„Es sind starke, zum Teil böse Texte in diesem Band. Unbedingt lesen!“
Jan Kuhlbrodt, Signaturen

„Gefährlich gute Sprache“
Max Fluder, Süddeutsche Zeitung

„Und mit ebendieser Schwerelosigkeit und einer gewissen Grandezza verzichten Roschals Gedichte ebenso auf das gelobte Land, wie sie betreten.“

„Wie Roschal mit feststehenden Dingen und daraus ableitbaren Bedeutungen spielt ist bemerkenswert.“

„Die Metaphern, die Roschal findet sind ebenso überraschend wie überzeugend.“

Elke Engelhardt, Fixpoetry