Kopfgrafik

Luise Boege "Bild von der Lüge"

178 Seiten, 13 Euro, 19x 12 cm

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ISBN 978-3-942901-27-7

LIEFERBAR

Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Kaspers Freundin“ versammelt Luise Boeges neuer Band „Bild von der Lüge“ die Erzählungen der vergangenen Jahre. Die Autorin zeigt sich mit ausufernder Spielfreude: Das Spektrum reicht von Alltagsbegegnungen bis zu Experimenten mit unzuverlässigen Erzählern, der Fragebogenform und Linklisten. Trotz ihrer Verweigerung gegen übliche Stilideale erweist sie sich dabei stets als schlagfertige und souveräne Prosaistin.

„Obwohl das alles nur ganz kleine Geschichten sind aus einem fast schon intimen Milieu, erzählen sie von den großen Befremdungen der Zeit, dem Ausgesetztsein in den Deutungsmustern anderer Leute … Wenn man dem Covertext glauben darf, fand ‚Das Magazin‘ das ‚lustig‘. Es ist aber nicht lustig, sondern verstörend." Ralf Julke

"Fast alle Geschichten erzählen davon, wie die Lücke zwischen einem Ich und dem Rest der Welt komisch aufzuklaffen beginnt. Da diese Lücke meist kommunikativ geschlossen wird, haben die Figuren oft Sprachstress ... Gelegentlich führt das zu freejazzartig verruckelten Sätzen. Muss man mögen, sagt der Hamburger. Wer allerdings nicht darauf pocht, dass die Sprache einer Geschichte allein der Handlung zu dienen habe, sondern auch der Klangraum dessen sein kann, was sich in Handlung nicht auflösen lässt, dem wird das nicht schwerfallen." www.zeit.de/2017/11/bild-von-der-luege-luise-boege

 

 

Luise Boege "Kaspers Freundin"

232 Seiten, 14 Euro, 19x12cm

Bestellen unter info[at]reinecke-voss.de

ISBN 978-3-942901-13-0

 Ein Roman in der Manier der guten alten Schauernovelle. Ein Beziehungsdrama voller Geld und Geigen, mit Tod, Dilettantismus und Vampiren. Ein Debüt voll düster schillerndem Pathos und halsbrecherischer Komik.

Kasper und seine Freundin hatten eigentlich den Plan gefasst, sich nie mehr wiederzusehen. Aber weil einsame Menschen dieser Tage Gefahr laufen, von der galoppierenden anämischen Depression dahingerafft zu werden, sehen sie sich, gegen alle Vorsätze, einfach doch wieder. Gemeinsam bewohnen sie das Haus von Kaspers totem Großvater, wo sie Besuch von einem violetten Herrn erhalten, der, ebenfalls voll Sehnsucht nach ein wenig Gesellschaft, seine undurchschaubaren Dienste anbietet.

"Boeges simpel gehaltene, kunstvoll-naive und auffallend adjektivlastige Sprache trägt zur besonderen Atmosphäre des Romans bei, dessen Grauen unterschwellig entsteht – in der Einsamkeit der Figuren, in ihrer Verzweiflung, ihrer willenlos-willigen Hingabe an die eigene Auflösung." www.literaturkritik.de/public/rezension.php

„ebenso kühn wie lustig“ „Wenn sich der Leser einmal in den etwas vagen und gleichzeitig bildertrunkenen (fragen sie nicht, wie das geht, irgendwie geht es) Stil der Autorin gefunden hat, liest man die hinreißend fiese Geschichte … sehr gern.“ Das Magazin

Das Buch ist auf die Longlist des Serarph Debütpreises für phantastische Literatur gewählt. www.phantastische-akademie.de/cms/index.php

"fasziniert auf eigenartige Weise und könnte auch ein Theaterstück sein" Blitz Leipig, Blitz Thüringen

“eine raffinierte Gothic Groteske mit herrlich skurrielen Charakteren und absurden Dialogszenen” Siegessäule Oktober 2015

"Luise Boeges fantastischem Debüt, das in dem kleinen Leipziger Verlag des Lyrikers Bertram Reinecke erschienen ist, wünscht man unbedingt viele Leser. Ob Vampirfans oder Literaturfreaks, alle, die dieses Buch verpassen, sind zu bedauern ...es ist schlichtweg faszinierend, wie es ihr über 200 Seiten gelingt, von Satz zu Satz immer neu zu überraschen ... Es ist ein unheimlicher, oft schräger und zugleich ironisch runtergekochter Ton, mit dem hier erzählt wird. " www.sueddeutsche.de/kultur/debuet-liebe-sex-und-lange-zaehne-1.2619124

„lesenswertes Debüt“ http://www.litaffin.de/sommer-2015-das-liest-die-litaffin-redaktion-teil-1/

Dass das Buch nicht den Titanichumor trifft, wussten wir bereits. Wir können nichts dafür. Dass jedem, der das Literaturinstitut besuchte, der Verdacht nachschleicht, er schreibe Institutsstil, war uns bekannt. Das zitierte Hölzchen-auf-Stöckchen-Spiel kommt jedoch auch anderswo vor z.B. bei Birgit Vanderbeke und ist in Leipzig nicht häufiger als sonst.) Dieser Verdacht ist die Wellenäthertheorie der zeitgenössischen Literaturkritik. Dass der Rezensent einer Satirezeitschrift allerdings die Persiflage eines Stils mit dem Ziel deren Spotts verwechselt, erstaunt. Uns wundert, dass der Rezensent meint, dass Künstlichkeit (diese) Komik beschädige. www.titanic-magazin.de/humorkritik/2015/november/hk/luises_lob-7/

„Handlung, Sprache und Personal ... lassen eine weit vergangene Epoche aufscheinen; ein gewisses viktorianisches Sepiabraun … Stilistische Anleihen weisen auch auf den Expressionismus ...Es ist allerdings richtig, dass Luise Boege sprachliche Dichte nicht mittels kompliziert gebauter Perioden, einer besonders raffiniert angelegten Erzählperspektive oder einer bis in die feinsten Verästelungen der Psyche vordringenden Figurenzeichnung erzielt. Die von ihr verwendeten narrativen patterns sind in sich durchaus ‚einfach‘ … In ihrer Kombination ergeben sich aber phantastische, stürzende Perspektiven … Unter den diversen Stil-, Symbol- und Firnisschichten, die Luise Boege mit der Akkuratesse einer Manieristin aufträgt, ist das Dargestellte nicht mehr eindeutig zu erkennen. Aus der Vermehrung von Transparenzen schafft sie etwas betörend Opakes … Dem teilweise düsteren Gehalt zum Trotz, ist Kaspers Freundin an keiner Stelle niederziehend oder gar bleiern, sondern liest sich eher komödiantisch.“ www.indiebook.de/luise-boege/

„'Kaspers Freundin' ist nicht nur eine gelungene Schauergeschichte, sondern stellt auch die große Frage nach dem Charakter, oder: 'Warum muss ich so sein, wie ich bin?' ...es [geht] in 'Kaspers Freundin' nicht nur um die Veränderbarkeit des Charakters, sondern um Veränderbarkeit überhaupt, eine so literarische wie politische Frage“ www.taz.de/!5207071/

"eine wunderbare literarische Entdeckung. Überdies liefert die 1985 in Würzburg geborene Autorin den besten Beweis dafür, dass AbsolventInnen des Leipziger Literaturinstituts auch Interessanteres produzieren können als gefällige Juroren-Prosa … Boege stochert tief in Verdrängungsmechanismen und ungesunden Paardynamiken und nimmt sich selbst erfrischend unernst dabei. … Trotz aller Absurdität bietet „Kaspers Freundin“ immer wieder Anknüpfungspunkte für eine psychologisch motivierte Gesellschaftskritik." Anja Kümmel http://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritiken/luise-boege/kaspers-freundin

"Kaspers Freundin ist der Debütroman von Luise Boege, der durch seine ungewöhnliche Vampir-Story genau so überzeugt wie durch seine teils minimalistische Sprache. Vor allem aber ist der Roman eine ernste und traurige Beziehungsgeschichte" www.leselink.de/buecher/gesellschaftsromane/kaspers-freundin.html

„Die Autorin versteht es ausgezeichnet mit ihrer literarischen Diktion die Grenzen zwischen real und surreal durchlässig werden zu lassen. "Kaspers Freundin" ist ein geschicktes Spiel mit Stimmungen und Befindlichkeiten, das, lässt der Leser sich darauf ein, ein Kaleidoskop meist vergeblicher Kommunikationsversuche bietet. Literatur ist auch immer ein Spielen mit Formen und Ausdrucksmöglichkeiten. Luise Boege ist darin eine Meisterin. "Kaspers Freundin" ist ein Roman, der, vordergründig etwas sperrig und gewöhnungsbedürftig daherkommt, sich jedoch bei etwas intensiverer Lesearbeit als überaus pointenreich erweist und mit abgründigem Humor geschrieben ist.“ Michael Kreisel www.inkultura-online.de/kaspers_freundin.html

„Kaspers Großvater ist gestorben. Irgendwie die letzte Bezugsperson in seinem Leben. Jetzt hat er zwar das alte Haus, aber auf einmal kann er mit sich selbst so recht nichts mehr anfangen, versumpft regelrecht und lässt sich gehen. Was Luise Boege mal nicht ganz auf die übliche bleierne Art erzählt, wie das andere Autoren tun, die sich an dieser Schwermut geradezu berauschen können. Sie tut es eher in einer spielerischen Erzählform, in der sie aus dem stringenten Schildern dessen, was gerade geschieht, auch immer wieder in den gedanklichen Monolog wechselt. Das mutet durchaus da und dort an wie bei Elfriede Jelinek … Da und dort darf man sich ... auch an die vielen einsamen Helden aus den Romanen Gustav Meyrinks, der frühen Anna Seghers, aber auch Kafkas erinnert fühlen.“ Ralf Julke http://www.l-iz.de/bildung/buecher/2015/05/luise-boege-kaspers-freundin-89985

"Boeges perfider Umgang mit Sprache, ihr Hang zur Ironie und zum Morbiden machen aus dem Roman weit mehr als 'noch eine' Vampirgeschichte. Nur was?" www.lettretage.de/Programm6-15.html

„ … eine neuartige und sehr literarische Annäherung an das ansonsten ziemlich abgegriffene Genre von Vampirgeschichten … Wer Spaß an Sprache hat, sich an morbider Ironie erfreuen kann und mal was wirklich anderes, gänzlich unerwartet Neues lesen will, dem sei dieses Buch wärmstens an’s Herz gelegt.“ Thomas Taistra http://www.taistra.de/luise-boege-kaspers-freundin/

„Es hat schon etwas an sich, dieses Buch … Zu dem einen gewissen Etwas gehört zum Beispiel die Situationskomik, oder die Ironie ... Dazu Figuren, die sich nicht vor dem Absurden schämen und es als etwas gänzlich Natürliches erleben.“ http://manuzio.jimdo.com/2015/04/09/kaspers-freundin/

„Es entsteht eine eigene Wirklichkeit, die von Widersprüchen, Elementen von Schauergeschichten und Kasperltheater, von Nonsense geprägt ist … Eine ungewöhnliche Geschichte“ www.lesenswert.net/index.php/Buch/Anzeigen/id/U3Z1XmRvBlZGDg%3D%3D

"Eines kann man durch das Ausschlussverfahren somit sagen, der Schreibstil von Frau Boege ist abseits von "mainstreamen" Schreibstil à la Schreibschule XY." eanne-darc-blog.blogspot.co.at/2015/06/kaspers-freundin-luise-boege.html

"Sie ... führt in die Mikroebene der Figuren ein und beweist somit ein außerordentliches Gespür für das Zwischenmenschliche." www.leipziglauscht.de/sie-muessen-mich-schon-hereinbitten/